Allergiebehandlung in unserer Praxis

Allergiebehandlung in unserer Praxis

Allergiebehandlung in unserer HNO-Praxis

Spüren Sie schon wieder das Kribbeln in der Nase und beginnen Ihre Augen zu tränen, kaum dass das Frühjahr endlich kommt? Oder haben Sie vielleicht das Gefühl von Luftnot, wenn Sie an einer frischgemähten Wiese im Sommer vorbeikommen? Oder ist es so, dass Sie immer in der Nacht schlecht Luft durch die Nase bekommen und immer wieder aufwachen, weil Sie husten müssen?

Dies könnten Anzeichen einer Allergie sein! Lassen sie einen Allergietest durchführen!

Allergien sind keine Befindlichkeitsstörungen oder nur Bagatellerkrankungen.

Eine leitliniengerechte Behandlung von Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie sieht bei entsprechenden Beschwerden unter Beachtung von Kontraindikationen und Abwägung von möglichen Risiken die Durchführung einer sogenannten Hyposensibilisierung vor.

Darunter versteht man das Einbringen des Allergens, gegen das das Immunsystem des Patienten überreagiert, in anfänglich steigender Dosis als Injektion, als Tablette oder als Tropfen. Die Therapiedauer beträgt mehrere Jahre und ist in vielen Studien präparatespezifisch als effektiv nachgewiesen worden. Es ist eine kurative Therapie, also eine Therapie, welche die Ursache der Beschwerden bekämpft und nicht nur die Symptome bessert. Auch die Asthmaneigung, welche möglicherweise durch die Allergien besteht, kann durch die Hyposensibilisierung eingeschränkt werden. Dies ist allerdings nicht für jedes Präparat bewiesen.

Insgesamt handelt es sich also um eine sinnvolle Behandlung bei entsprechenden Voraussetzungen, welche in einem detaillierten Patientengespräch erörtert werden müssen.

Während der Saison ist der Beginn einer Injektionstherapie meist nicht indiziert, dass das Nebenwirkungsrisiko steigt. Orale Präparate-also Tropfen oder Tabletten können aber durchaus noch eingesetzt werden. Damit ist nicht gemeint, dass die Patienten Allergietabletten oder Augentropfen zur Bekämpfung ihrer Symptome anwenden, sondern im Gegenteil ihr Allergen selbst einnehmen.

Wie kann dies funktionieren, wenn man noch mehr Allergen dem Organismus zumutet?

Entscheidend ist, durch Zuführung hoher Allergendosen den Körper zu einer Toleranzentwicklung zu bringen. Das heißt, dass mit der Zeit eine Gewöhnung durch die ständige Auseinandersetzung mit dem oder den Allergenen eintreten soll und die typischen Allergiesymptome während der Expositionszeit im Frühjahr oder Sommer (Frühblüher und Gräser z.B.) oder auch ganzjährig (Milbensensibilisierung) nicht mehr auftreten oder gebessert sind.
Was aber kann man tun, wenn eine Hyposensibilisierung aus medizinischen Gründen nicht indiziert ist oder der Patient dies nicht möchte?

Hier gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Therapien aus dem Gebiet der Erfahrungsmedizin anzuwenden. Diese Behandlungen liegen oft im Bereich der Naturheilkunde und sind in vielen Fällen – wie der Name Erfahrungsmedizin schon sagt – nicht durch Studien in ihrer Wirksamkeit belegt worden. Aber trotzdem durften und dürfen Patienten Besserungen ihrer oft quälenden Beschwerden immer wieder auch mit nicht-schulmedizinischen Behandlungen “erfahren“. Der Behandler sollte in jedem Fall „Erfahrung“ mit diesen Methoden haben und eine Aufklärung hinsichtlich möglicher Wirkung und eventueller Nebenwirkung ist stets selbstverständlich.
In unserer Praxis behandeln wir sehr gerne unsere Allergiepatienten mit Akupunkturen, Eigenblutinjektionen (UVE-Therapie, Autosanguisstufentherapie nach Reckeweg, Eigenbluttropfen), Homöosiniatrie, homöopathische Injektionen oder orale Homöopathika-je nach Intensität der Symptome und den entsprechenden Wünschen. Auch über Ernährung während der Allergiesaison sollte gesprochen werden.

Wenn immer möglich sollte man sich bereits vor Eintreten der Allergiezeit – also z. B. im Herbst bei einem allergieerfahrenen Arzt vorstellt. Da manche Patienten zu dieser Zeit ihre Allergien bereits wieder vergessen haben, wird bei uns auf Wunsch eine Erinnerung gerne per Recall-System weitergeleitet.

Und natürlich kann es irgendwann immer einmal erforderlich sein, einfach ein Antiallergikum zu verordnen.

Kommen Sie doch jederzeit zu einer Beratung oder Abklärung vorbei!

Ich wünsche Ihnen, dass Sie das Frühjahr und den Sommer möglichst ohne Allergiebeschwerden genießen können!

Drip-Spa-, Vitamin- und Mineralstoffboosterinfusionen

Drip-Spa-, Vitamin- und Mineralstoffboosterinfusionen

Drip-Spa-, Vitamin- und Mineralstoffboosterinfusionen

Die Tage werden kürzer und trüber. Es fehlt an Sonne, Licht, guter Laune, Bewegung und Fitness. Die Haut wirkt etwas gestresst und müde beim Blick in den Spiegel. Und selber könnte man auch einen Energieschub gebrauchen.

Die Viren lauern an jeder Ecke und nur ein schlagkräftiges Immunsystem bombt sie in Grund und Boden.

Was kann man tun?

Die altbekannten Dinge sind die wichtigsten:
gute Ernährung, gutes Wasser, moderate Bewegung, wenig Strahlenexposition, gute Beziehungen, ausreichend Schlaf, guter Ausgleich zum stressigen Alltag, Seelenfrieden und Natur.

Und was kann ich sonst noch tun?

Entgegen der landläufigen Meinung sind wir eben oft nicht ausreichend durch unsere Ernährung mit notwendigen Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren versorgt! Lediglich die Notwendigkeit von Vitamin –D Einnahme im Winter kommt langsam bei den Menschen an.

Am besten lassen Sie doch mal einen Check Ihrer Zellversorgung mit den lebensnotwendigen Vitalstoffen machen – dann wissen Sie es genau, wo es fehlen könnte.

Aber auch bei Gesunden kann es einen Energie-Kick geben, sich eine Vitamin-C- oder Vitamin-B-, Mineralstoff -oder Aminosäureinfusion zu gönnen! Gerade in dieser Zeit.

Das betrifft dann den sogenannten präventiven Bereich. Gerade wenn Sie viel körperlich oder geistig gefordert sind oder im Dauerstress Ihre Woche verbringen, können Sie einen erhöhten Nährstoffverbrauch haben. Unsere Böden enthalten oft zu wenig Selen und wenn wir nicht versuchen, durch häufigen Verzehr von besonders selenhaltigen Nahrungsmitteln dies aufzufangen – woher soll dann das wertvolle Selen in ausreichender Menge kommen?

Wesentliche Entgiftungsenzyme benötigen Selen und funktionieren erst ab einem bestimmten Selenspiegel optimal. Das ist extrem wichtig, da 50% der Bevölkerung bei uns ein genetisches Defizit an Entgiftungsenzymen hat-dafür aber genug Schwermetallbelastung. Dann sollten wenigstens die restlichen Müllabtransportfahrzeuge keinen Motorölmangel haben – oder nicht?

Welchen Vorteil kann jetzt eine Drip-Spa-Infusion bieten?

  • Die Inhaltsstoffe werden vollständig aufgenommen unter Umgehung des Magen-Darmtrakts
  • Der Wirkeintritt kommt in der Regel schneller als bei oraler Aufnahme
  • Reinsubstanzen
  • Keine Wechselwirkung mit Nahrungsmitteln

Leider leiden wir häufig durch unsere Lebensweise und unsere Umwelt am sogenannten “Radikalenstress“. Das bedeutet, dass wir zu viele freie Radikale im Vergleich zu Antioxidantien haben, welche diese aggressiven Reaktionspartner neutralisieren könnten. Dies verursacht Zellschäden und Entzündungsmediatoren werden freigesetzt. Daher sollte man immer genug Mineralien und Vitamine für die Redoxreaktionen und Zellreparaturmechanismen an Bord haben, genauso wie für Detox- und Energiegewinnungsprozesse.

Doch die Infusionen können auch vor Eintreten von Mangelzuständen sinnvoll sein. In der Prävention bereits gelangen die hochdosierten Wirkstoffe ohne first-pass-Effekt in der Leber zur Zielzelle.

Wir bieten Drip- Spa für unterschiedliche Bedürfnisse an:

1. Beauty-Drip

Schöne Haut, Haare und gesundes Nagelwachstum gelten als wünschenswerte Zeichen von innerer Gesundheit in der äußeren Erscheinung.

Neben gesunder Lebensweise, Sport und guter Kosmetik können auch einzelne Nährstoffe in guter Qualität hier unterstützend eingesetzt werden.

Glycin, Prolin und Lysin sind Aminosäuren für die Kollagenbildung, welche hier verwendet werden können. Vitamin C wirkt hier als Unterstützungsfaktor. Die Aminosäure Arginin wirkt gefäßerweiternd und durchblutungsfördernd, was der Haut und den Haaren zunutze kommen kann.

L-Methionin trägt zur Stärkung von Haar-und Nagelstruktur bei. Taurin liefert Schwefelgruppen und wirkt entgiftend und antioxidativ. Biotin ist außerdem als Vitamin H bekannt, welches zu einer gesunden Haarstruktur beitragen kann.

2. Perfect Age Drip

Anti-Aging oder Longevity ist in aller Munde. Hierfür kann man viel tun – ganz besonders trägt hier eine ausgewogene Lebensweise als epigenetischer Regler zu einem langen, gesunden Leben bei.

Natürlicherweise treten aber mehr Zellschäden, Enzymdysfunktionen, mehr freie Sauerstoff- und Stickstoffradikale, DNA-Replikationsfehler, langsamere Zellreparatur, Immunseneszens auf. Auch die Hautalterung gehört dazu.

Die Infusion Perfect Age bietet eine sehr gute Versorgung reifer Haut mit optimaler Zusammensetztung an Aminosäuren und Mineralien sowie Stoffen zum Kollagenaufbau und zur Zellregeneration.

Vielleicht möchten Sie hier einmal statt einer Anti-Aging-Serie von außen diese von innen anwenden?

3. Protect Drip

Nur ein starkes Immunsystem hilft effizient, Krankheitserreger schon beim Eintritt in den Körper abzufangen und zu vernichten. Gerade im Winter ist dies mit zunehmender Virusbelastung in der Bevölkerung wichtig.

Neben den bekannten Lebensstilfaktoren können hier besondere Vitalstoffe eine Hilfe bieten. Dazu gehört Vitamin C, was ein echter Immunbooster ist. In meinen Messungen finde ich regelmäßig Patienten mit sehr niedrigem Vitamin-C-Spiegel, was es ja laut gängiger Meinung der Ernährungsmedizinischen Gesellschaft gar nicht geben kann. Vitamin C ist essentiell für Zellschutz, Antioxidation und Funktion der Makrophagen, welche zum angeborenen Immunsystem gehören. L-Lysin ist DIE Aminosäure gegen Virusbefall. Auch L-Carnitin stärkt verschiedene Zellen der Immunabwehr in ihrer Funktion.

L-Arginin hat neben Gefäßerweiterung viele positive Stoffwechselwirkungen und Taurin, Citrullin und Ornithin sind ebenfalls unter anderem für Detoxvorgänge zuständig. Aus L-Methionin entsteht Cystein, was ein Baustein des wichtigsten Entgiftungsstoffes Glutathion ist. L-Carnosin wirkt immunmodulatorisch und antioxidativ.

Diese Aminosäuren und Vitamine finden Sie im Protect Drip in optimaler Zusammensetzung.

4. Relax Drip

Diese Infusion ist besonders geeignet für Stressgeplagte und Unruhige. Das Ziel ist durch Stoffe, welche den Entspannungsnerv, den Parasympathikus, stärken und die Bildung des Glückshormons Serotonin fördern, einen relaxierenden Effekt zu erreichen.

Cholincitrat stimuliert über Acetylcholinbidung den Entspannungsteil des vegetativen Nervensystems. L-Tryptophan ist die Vorstufe in der Serotoninbildung und kann positiv die Stimmung, das Schmerzempfinden und den Schlaf beeinflussen.

Glycin und Taurin wirken beruhigend und ausgleichend. Kalium und Magnesium wirken beruhigend, sind wichtig für den Energiestoffwechsel und regulatorisch im Säurebasenhaushalt.

Eine zusätzliche Medikation mit Psychopharmaka oder Antidepressiva ist bei dieser Infusion kontraindiziert!

5. Detox Drip

Eigentlich ist es durch unsere multiplen Belastungen mit Umweltschadstoffen unabdingbar für die Gesundheit geworden, immer wieder gezielte Entgiftungsstrategien in unser Leben mit aufzunehmen. Das kann eine Fastenwoche, eine Basenwoche, eine Ayurveda-Kur, eine FX-Mayr-Kur, eine Chelattherapie, eine Apheresebehandlung, Algen- und Vulkanerdemineralien, Heilerde oder Kaffeeeinläufe und Colon-Hydrotherapie sein.

Oder eben auch Detoxinfusionen.

Hier werden die Entgiftungsvorgänge hauptsächlich der Phase 2 der Leberentgiftung gestärkt.

Dazu dienen die Aminosäuren L-Methionin und Glycin, wodurch wieder Glutathion entsteht. Außerdem Taurin und Carnitin zur Radikalenentschärfung.

Arginin, Ornithin und Citrullin sind besonders effektiv in der Ammoniakentgiftung, was ein starkes Zellgift, auch im ZNS ist. L-Glutamin ist die entscheidende Aminosäure für die Darmgesundheit und Lysin wirkt antiviral und kann Blei binden.

Daher kann eine Detoxkur eine unglaubliche Hilfe für den Körper wie eine gründliche Haussäuberung und Befreiung von zu viel schädlichem Ballast sein.

Falls Sie Interesse an einer dieser Infusionstherapien haben, melden Sie sich gerne bei uns in der Praxis. Wir informieren Sie gerne.

Es sind in der Regel präventivmedizinische Leistungen und werden nicht von den Krankenkassen übernommen. Sie unterliegen dem Wunsch nach individuellen Gesundheitsleistungen und nicht einer Therapie von bestehenden Krankheiten. Die Preisgestaltung können Sie gerne auch bei uns in Erfahrung bringen.

Alles Gute für Ihre Gesundheit
Dr. Ulrike Walter
Multisystemerkrankung Post-Covid

Multisystemerkrankung Post-Covid

Post-Covid ist eine Multisystemerkrankung und erfordert multisystemische Therapie

Was kann funktionelle Medizin leisten?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Bisher gibt es keine gesicherte Pathogenese und demzufolge stringente Therapie für das Post-Covid Syndrom.

Aber es gibt vor allem in der ganzheitlichen Medizin einen breiten Consensus der Therapeuten, die sich mit diesem Thema befassen, über die diagnostischen Möglichkeiten der beteiligten Körpersysteme und darauf aufbauend auch der therapeutischen Ansätze. Diese Ansätze werden nach neueren medizinischen Ergebnissen und auch nach empirischen Erfahrungen der Therapeuten ständig weiterentwickelt.

Post-Covid ist eine Multisystemerkrankung -aber mit individuellen Ausprägungen der verschiedenen betroffenen Körpersysteme. Deshalb ist das klinische Bild so unterschiedlich und verleitet manche Kollegen dazu, Patienten in eine psychosomatische Schublade einzuordnen, da ja die bis etwa 200 möglichen, geschilderten Symptome gar nicht körperlicher Natur sein können. Um diese Symptome richtig deuten zu können, komme ich mit einem Blutbild, Oberbauchsono, EKG und sogar einem MRT des Gehirns nicht weiter-es sei denn, es sind wirklich Organsysteme nicht nur funktiionell ,sondern auch strukturell betroffen-was durchaus natürlich ( zusätzlich ) sein kann. Selbstverständlich ist eine Myokarditis oder ein lungenfibrotischer Gewebsumbau medizinisch nachweisbar. Aber die wenigsten der Post-Covid betroffenen Patienten fallen in diese Gruppe. Die Regel ist vielmehr: man findet klinisch nichts Greifbares -außer vielleicht Blutdruckdysregulation oder ähnliches-jedenfalls nichts, was das extrem vielschichtige, teilweise schwere Krankheitsgefühl erklärt. Dieses kann einher gehen mit : sichtbarer Leistungseinschränkung, kognitiven Störungen ,multiplen Intoleranzsymptomen, Darmbeschwerden, hormonellen Dysbalancen, Autoimmunsymptomen , Störungen der Blutgerinnung und des Gefäßsystems, Schlafstörungen und psychoemotionaler Beeinträchtigung-welche aber erst DURCH die Krankheit entstanden ist und NICHT Auslöser der Krankheit ist. Die Aufzählung ist bruchstückhaft und variiert extrem stark.

Welche Personengruppen sind am häufigsten betroffen?

In meiner Praxis sind es häufiger weibliche , jüngere, zum Teil auch sehr sportliche Patientinnen. Aber auch männliche Patieten jüngeren bis mittleren Alters, die starken Belastungen ausgesetzt sind und waren finde ich unter den Betroffenen. Eigentlich weniger die älteren, multimorbiden Patienten, die ja von der akuten Coviderkrankung stärker bedroht waren. Dabei ist es unerheblich bei meinen Patienten, ob sie schwer oder leicht an Covid 19 erkrankt waren oder ob sie geimpft waren oder nicht – die meisten haben ja sowohl Impfungen als auch die Erkrankung hinter sich. Die Ursachen liegen in den immunologischen Vorgängen und hängen mit einem fehlgeleiteten Immunsystem zusammen. Die sportlichen Patienten haben wesentlich mehr GPCR Rezeptoren, welche dann durch die pathologischen agonistische GPCR Autoantikörper besetzt werden und die betroffenen Organsysteme erschöpfen, z. B. die Muskulatur. Aber nicht alle Post-Covid-Patieten haben diese Autoantikörper. Patienten, die nur geimpft worden waren und nach der Impfung das sogenannte Post-Vac-Syndrom entwickelt haben – und damit ist nicht die Erstreaktion Stunden oder Tage nach der Impfung gemeint. Das Post-Vac-Syndrom hat annähernd die gleichen klinischen Symptome und die therapeutischen Ansätze sind demzufolge ähnlich. Die Ursachen, warum ein Patient Post-Covid/Vac entwickelt und der andere nicht, sind vielfältig. Ein gemeinsames Merkmal ist der erhöhte oxidative und nitrosative Stress, in dem die Patienten sich befinden. Dies liegt zum Teil daran, dass dieser Stress schon vor der Erkrankung vorhanden gewesen sein kann. Menschen die extremen Sport machen, Menschen die extremen beruflichen und privaten Herausforderungen täglich begegnen, Menschen die unbewältigte seelische Traumata in der Vergangenheit haben, Menschen die körperliche Traumen wie Unfälle mit Beteiligung der oberen Kopfgelenke erlitten haben, Menschen mit deutlicher Belastung an Umwelttoxinen haben, Menschen mit Erregerbelastungen und vor allem Menschen mit genetisch bedingter reduzierter Entgiftungsfunktion und mangelnder Möglichkeit, oxidativen Stress zu neutralisieren – besonders bei mangelnder Nährstoffversorgung, sind hier besonders betroffen.

Alles hat seine Geschichte und nichts passiert einfach so. Das ist genau das Merkmal und Augabengebiet der funktionellen Medizin:

Grundsatz: zurück in eine artgerechte, dem Menschenleben zuträgliche Lebensweise, von der wir inzwischen meilenweit entfernt sind! Finde die Ursachen und verstehe die Vorgänge im Körper, die zur Krankheit geführt haben! Finde etwas über die Lebensumstände des Patienten, seine familiären und beruflichen Hintergründe, seine Ernährungs-und Bewegungsgewohnheiten, seine Schlafgewohnheiten, seine möglichen Belastungen mit Umweltschadstoffen und seine psychoemotionalen Belastungen (dazu zählen auch Glaubenssätze) heraus. Mache eine sinnvolle Diagnostik , indem du da hinschaust, wo die individuellen Ursachen der Symptome des Patienten liegen-auch wenn sie umfangreicher ist und nicht zum Katalog der sogenannten Schulmedizn gehören. Zur sinnvollen Diagnostik gehört eine genetische Analyse der Entgiftungsphase 2 und der ROS eliminierenden Enzyme (SOD, Katalase, Glutathionperoxidase) sowie der COMT und der MAO. Die COMT hat eine katabole Wirkung auf Katecholamine, deren Abbauprodukte im Urin gemessen werden können. Außerdem methyliert sie neben den Katechoalminen auch die Katecholöstrogene.Diese sollten bei homozygoter COMT Genetik kontrlliert werden, da karzinogene Östrogenmetaboliten angehäuft werden können. Außerdem methyliert die COMT auch Medikamente und Toxine, was dann ebenfalls reduziert passiert bei genetischen Polymorphismen. OHNE GENETIK VERSTEHE ICH NUR DIE HÄLFTE,WARUM EIN PATIENT DA IST,WO ER IST! DIES HAT KONSEQUENZEN AUF SEINE GESUNDUNG UND BEEINFLUSST SEINE WEITEREN KRANKHEITSRISIKEN, WELCHE ICH ABER BEI KENNTNIS REDUZIEREN KANN! Beginne mit einer sinnvollen, schrittweisen Therapie und behandle nicht nur die Symptome, indem du sie unterdrückst( erhöhter Blutdruck-Blutdrucksenker, Diabetes-Antidiabetika, Schmerzen-Schmerzmittel, Depression-Antidepressiva, Magenschmerzen-Magensäureblocker usw.) Beziehe den Patienten mit ein in die Therapie-kläre mit ihm die Ursachen und nimm ihn in die Eigenverantwortung. Ohne das Mitwirken des Patienten gibt es niemals eine wirkliche Heilung. Beginne mit der Ernährung und dem Weglassen von Toxinen .Kläre über sinnvolle Bewegung auf ( weder zu viel noch zu wenig) Kläre den Patienten auf, dass Entzündung DAS Thema von Post-Covid ist und nur eine Entzündungsreduktion im gesamten Körper eine Reduktion von ROS und RNS bedeuten kann-ganz zuallererst angefangen bei einer antientzündlichen Ernährung! Dies bedeutet Kohlenhydratreduktion, moderates Fasten( nicht für völlig Erschöpfte!), absolute Bioernährung nach den Regeln der Logi Kost, Weglassen von Gluten, Zucker, Milchprodukten, Alkohol. Jede Menge buntes Gemüse, vor allem auch lila Sorten, Kohlsorten- wenn vertragen-erst kleine Mengen-,Sprossen und Keimlinge ,auch mal Algen, Wildkräuter,Kimchi und Fermentiertes- wenn vertragen-oft erst später möglich-,täglich Beeren,1-2x pro Woche gutes Weidefleisch( keine vegane Kost!!), max 1x Fisch am besten mit Selentablette, etwas Obst, keine Fruchtsäfte, ab und zu ein Ei, etwas später auch wenig Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen, Haferflocken, täglich 2g Omega 3 Fettsäuren( manchmal auch mehr), zunehmend steigernd Ballaststoffe wie Akazienfasern, Flosamenschalenpulver, Apfelpektin, Inulin, resistente Stärke durch abgekochte und abgekühlte Kartoffeln und Reis. Toxine sind ubiquitär-besonders das Trinkwasser muss analysiert werden! Denkanstoß: einen Wasserfilter wie Bela aqua, Alvito oder auch Britta mit wöchentlichem Filterwechsel verwenden. Denkanstoß: auch Beziehungen können toxisch sein. Kläre auf über die unabdingbare Voraussetzung, dass tägliche ! Meditations-undEntspannungstechniken( Qui Gong, Tai Chi, Yoga, MBSR, Jacobsen, Joe Dispenza uvm), Vagusübungen, Atemtechniken (zB nach Buteyko),The Work nach Byron Katie, Gedankenstopp und Psychohygiene, ggf PEP Technik nach Bohne, EMDR mit Therapeut bei Traumata und andere Möglichkeiten wie Familienstellen essentiell sind bei der Behandlung von Post-Covid und auch ME/CFS und andere Symptome wie burnout. OHNE SIE GEHT ES NICHT! Keine Pille kann das erreichen! Kläre auf, dass Bewegung individuell je nach Möglichkeit und nach strengem pacing durchgeführt werden muss. Hierbei gibt es im Internet Portale, die über Pacing informieren. www.mecfs.de www.emerge.org.au http://covid-19.infotalk.eu/20221214_long_covid-pem Bei PEM ist dies Voraussetzung, dass es nicht zu einer stetigen Verschlechterung der Belastbarkeit kommt. Mehr ist eben nicht mehr-das verstehen manche Physiotherapeuten und sogar manche Rehakliniken nicht. Fange immer mit derDarmtherapie an, selbst wenn ein Patient keine Darmsymptome zeigt aber die Mikrobiom und Metabolomanalyse ein anderes Bild gibt! Wir wissen, das Post-Covid-Patienten ein reduziertes , dysbiotisches Mikrobiom zeigen, dass sie oft ein leaky gut haben mit Toxin und Fremdproteinübertritt ins System, dass sowohl das Virus als auch spike im Stuhl immer wieder nachgewiesen werden kann. Die Bifidobakterien werden durch das Virus/ spike reduziert was allein schon-ohne Betrachtung anderer Ursachen-zu Stimmungsproblemen und Immundefiziten führen kann. Ohne dichten Darm und verbesserte Nährstoffspaltung und-aufnahme sowie Reduzierung von pathogenen Keimen werden andere Maßnahmen nicht wirklich zum Erfolg führen. Der Darm ist der Dreh-und Angelpunkt unseres Immunsystems und wie will ich eine Chance zur Behandlung der Histaminproblematik beim MCAS, der Erschöpfung durch reduzierte Neurotransmitterbereitstellung und mangelnde Nährstoffversorgung der Mitochondrien sowie Kofaktormangel der hormonellen Achse und vieles mehr in den Griff bekommen? Der Tryptophanstoffwechsel ist fast immer mit betroffen, was vielfältige Auswirkungen auf die Proteinsythese, die Serotoninsynthese und den Entzündungsstoffwechsel hat. Ersetze fehlende, gemessene Mikronährstoffe durch geeignete Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel. Stärke die Mitochondrienfunktion. Dies sollte am Anfang mit Infusionstherapien und auch oral geschehen um Resorptionsprobleme zunächst mal zu umgehen. Versuche die Schieflage der Redoxsysteme zu verbessern ( Ein großes Problem bei Post-Covid) Protokollinfusionen, Aminosäureinfusionen,Procain-Baseninfusionen, Elektrolytinfusionen, Omega 3 und Phospolipidinfusionen, Vitamin C und Vitamin B Infusionen sind hier nur beispielhaft. Stärkung von Organen durch Organtherapeutika zB von WALA als neuraltherapeutische Injektionen unter Einbeziehung der Akupunktursysteme. Akupunktur kann hier über Anstoß der energetischen Systemzusammenhänge einen deutlichen Impuls geben. Beginne mit einer sanften, individuell zumutbaren Entgiftung unter Stärkung der Entgiftungsorgane! Dies bedeutet nicht automatisch Chelatinfusionen. Die werden von geschwächten Patienten oft nicht ideal vertragen.Hier gibt es homöopathische Entgiftungsinfusionen, Alpha Liponsäure, Glutathion, Phospholipide und mannigfaltige orale Unterstützungssubstanzen-allen voran der Löwenzahn und Heilpilze sowie Chlorella, Aktivkohle, Huminsäuren und vieles mehr. KLÄRE AUF, DASS EINE ENTGIFTUNG WENIG NÜTZT, WENN OBEN WEITER GIFTE IN DEN KÖRPER HINEINKOMMEN! Das fängt bei der Ernährung und Trinkwasser an und geht weiter über Zahnmetalle, Zahnherde und Retainer bis hin zu ständiger Elektrosmogbelastung! Regeln: nachts WLAN aus! Kein handy, Fernseher ect im Schlafraum.Kein Konsum von aufregenden Videos ect vor dem Schlafengehen. Generell drastische Reduktion von digitalem Überkonsum und Ersatz durch Waldbaden, Blick in die Natur, kaltes Wasser, Atmungstechniken am offenen Fenster ,Einbeziehen von Naturvisionen und Integration von kosmischer, spiritueller Denkweise durch entsprechende Lehrer und Bücher in den Alltag. WIE SOLL DENN GUTES ENTSTEHEN WENN ICH MEIN GEHIRN NUR MIT NEGATIVEN INFORMATIONEN UND ANGSTMACHENDEN EINDRÜCKEN FÜTTERE? MEINE ÜBERZEUGUNG IST: HEILUNG IST ÜBERALL UND IMMER MÖGLICH-WOBEI ICH AUCH MIT KÖRPERLICHEN EINSCHRÄNKUNGEN HEIL SEIN KANN-DAFÜR GIBT ES VIELE BEISPIELE. STELLE DIR MEHRFACH TÄGLICH GANZ GENAU VOR,WIE DEINE EINZELNEN ORGANSYSTEME IN DEN HEILUNGSPROZSS KOMMEN UND ES IMMER BESSER UND BESSER GEHT! Widme dich erst dann den individuellen ( cronischen oder reaktivierten) Erregerbelastungen-vor allem Borrelien, Herpesviren-EBV-Cytomegalie-CMV.) Bakterien sind in der Regel ein untergeordnetes Problem. Selbstverständlich erfordert die Post-Covid-Behandlung auch noch andere Aspekte. Ich habe bisher nicht erwähnt, dass persistierendes Virus und spike am Anfang unbedingt mitbehandelt werden müssen. Hier gibt es ganz spezielle Therapieschemata in der Ganzheitsmedizin. Auch muss ich ggf. die GPCR AAK spezifisch durch Immunadsorption oder andere Apheresen oder spezielle Antagonisten behandeln, wenn ich mit der allgemeinen systemischen Therapie keinen dauerhaften Erfolg erziele. Aber die Therapierichtlinien und Reihenfolgen der funktionellen Medizin, die ich aufgeführt habe sind trotzdem immer gültig! Eine Apherese allein genügt nicht, Mikronährstoffsubstitution allein genügt nicht, Entspannung allein genügt nicht: ICH MUSS FÜR DIESE MULTISYSTEMERKRANKUNG EIN MULTISYSTEMKONZEPT ANWENDEN, DAMIT ICH BESTMÖGLICHE AUSSICHt AUF ERFOLG HABE! DIESES KONZEPT MUSS IMMER INDIVIDUELL ABGESTIMMT SEIN UND ES GIBT KEIN PASST-IMMER-STANDARDPROGRAMM. ES KANN LÄNGER DAUERN, BIS ICH ERFOLGE SEHE.OHNE AUSDAUER, MUT UND BEREITSCHAFT, SICH MIT SICH SELBER UND DEN URSACHEN AUSEINANDERZUSETZEN ,FUNKTIONIERT ES NICHT. DADURCH KANN ICH ABER EINE HEILWIRKUNG AUF MEIN GANZES WEITERES LEBEN ERFAHREN. ES GIBT IMMER HEILUNG-SIE IST IN MIR SELBST. ICH BEGEBE MICH AUF EINE REISE ZU MIR SELBST. ICH BIN DAS WICHTIGSTE IN MEINEM LEBEN. Viel Glück auf diesem Weg wünscht Ihnen
Dr Ulrike Walter
Mitochondrien

Mitochondrien

Mitochondrien

Was wären wir ohne Mitochondrien?

Wir wären wahrscheinlich noch im Meer.

Denn ohne Mitochondrien wären wir nicht in der Lage, unter Verwendung von Sauerstoff Energie zu generieren.

Mitochondrien waren nach Forschungsergebnissen wohl eigenständige Lebewesen aus dem Bakterienreich die schon vor Milliarden Jahren Stoffwechselwege beherrschten, die bis heute Gültigkeit haben, speziell für die Energiegewinnung.

Man nimmt an, dass es dann im Laufe der Evolution zur Aufnahme dieser bakterienähnlichen Lebewesen in eukaryotische Lebewesen kam zum gegenseitigen Nutzen und bald für beide Seiten unverzichtbar wurden.

Tausende von Mitochondrien befinden sich in unterschiedlicher Menge in unseren Organen außer den Erythrozyten. Die meisten Mitochondrien enthalten die Eizellen.

Die Funktion der Mitochondrien beschränkt sich nicht nur auf Energiegewinnung, was an sich schon ein unverzichtbarer Anteil unseres menschlichen Lebens ausmacht. Das zeigt sich spätestens dann , wenn wir an einer erworbenen Mitochondriopathie leiden und die Kraft nicht mehr ausreicht, um unseren Alltag zu bewerkstelligen.

Mitochondrien erzeugen selbst freie Radikale, welche einerseits natürlicher Abfall bei der Energieerzeugung in der Atmungskette sind. Andererseits dienen diese freien Radikale und der dadurch verursachte oxidative Stress der Abwehr von Krankheitserregern im Bereich des angeborenen Immunsystems.

Außerdem haben Mitochondrien eine enorme stoffwechselregulatorische Funktion und man kann sie sich als tatkräftige Organisatoren mit übergeordneten Aufgaben und Weitsicht im komplexen Zusammenspiel von Immunregulation und Hormonstoffwechsel vorstellen.

Mitochondrien produzieren selbst Pregnenolon, was aus dem Cholesterin hervorgeht und als die Mutter der Sexualhormone und auch der Steroidhormone bezeichnet werden kann. Schon allein deshalb führt eine Mitochondrienschwäche automatisch auch zu einer hormonellen Dysbalance.

Was schädigt die Mitochondrien?

In unsere heutige Zeit wird es immer schwieriger ,die eigenen Mitochondrien gesund zu erhalten. Wir sehen das in unseren Laborprotokollen, in denen wir mitunter desolate Ergebnisse bei der BHI Messung, des ATP Werts, der LDH Isoenzyme, des Laktat/ Pyruvatstoffwechsels ua sehen, welche alle in unterschiedlicher Form die energetische Kapazität unserer Zellkraftwerke abbilden.

Diese Ergebnisse sind leider kein Problem auf dem Papier, sonder die Menschen kommen ja zu uns, weil sie sich müde, energielos, ausgebrannt, nicht mehr schöpferisch leistungsfähig-sprich im Vollbesitz ihrer körperlichen und geistigen Kräfte fühlen. Interessanterweise sprechen unsere Patienten trotz dieser energetische Schwäche auch mitunter von Unruhe, Angst-und Panikzuständen, welche sie wie aus dem Nichts plötzlich anfallen und es gar keine wirklich reale Ursache dafür gibt. Schlafstörungen sind außerdem eher die Regel als die Ausnahme.

Tired but wired-ein Schreckszenario.

Ganz besonders deutlich kommt dies bei Patienten mit einem sogenannten homozygoten COMT Polymorphismus zu Tage. Diese Menschen bauen unter anderem Stresshormone stark verzögert ab, so dass sie ständig wie unter Strom stehen und einen extrem hohen Energieverbrauch haben. Sehr häufig finden sich hier sehr leistungsbereite, erfolgreiche und belastbare Menschen, welche diese genetischen Variante tragen. Sie haben demzufolge auch einen deutlich höheren Mikronährstoffverbrauch, der oft mit normaler Ernährung nicht gedeckt werden kann. Kommen zusätzliche Belastungen wie Fehlernährung, Toxinbelastungen (möglicherweise mit zusätzlich reduzierter Entgiftungskapazität), psychische Belastungen, Erregerbefall u. s. w. hinzu, kann das System, das sowieso unter erheblicher Radikalenlast steht, dies nicht mehr kompensieren.

Über viele Stoffwechselentgleisungen entsteht letztlich eine generelle systemische Entzündung .Das gefährliche dabei ist nicht die Entzündung an sich, sondern die Dauerentzündung auf kleiner Flamme, welche aber nicht erlischt.

Nur wer gebrannt hat, kann ausbrennen.

Die Schädigungsursachen für Mitochondrien sind multifaktoriell. Das heißt, nicht ein einzelnes Quecksilbermolekül schädigt die Mitochondrien, sondern die Summe der Belastungen.

Diese Belastungen heißen Fastfood, schlechtes Wasser, E Smog und 5 G, Stress zu Hause und bei der Arbeit, zu wenig Schlaf, nicht erholsamer Schlaf, diverse mitochondrienschädigende Medikamente wie Statine oder Antibiotika, Schwermetalle wie Amalgam, Arsen und Blei im Mund und in der Nahrung, in der Luft und im Boden. Aluminium aus Brezeln und im Deo. Mikroplastik im Fisch (neben den Schwermetallen), Glyphosat im Bier und auf dem Weizen. Sie heißen zu viel Lärm und Freizeitstress, Schadstoffbelastungen wie Feinstaub auf der Straße und Strahlen- und mögliche Toxinbelastungen beim Fliegen.

Dies ist leider nur ein kleiner Ausschnitt von Dingen mit denen unsere kleinen Kraftwerke täglich konfrontiert sind.

Die erworbene Mitochondriopathie existiert in der konventionellen Medizin nicht und sie kennt auch keine Messmethoden für diese Krankheit, obwohl sie überall anzutreffen ist und täglich in unseren Praxen ein-und ausgeht. Die konventionelle Medizin kennt nur die angeborenen Mitochondriopathien, welche sehr selten und die Betroffenen auch in der Regel nicht länger lebensfähig sind.

Mitochondrien generieren Energie über die oxidative Phosphorylierung in der Atmungskette. Hierbei wird ein Protonengradient benötigt, der zwischen dem Intra-und Extrazellulärraum an der inneren Mitochondrienmembran entsteht. Durch ein sogenanntes Protonenleck an dieser Membran, was auch im Labor messbar ist mit Rückdiffusion von Protonen, geht wertvolle Energie verloren. Daher gehört Membrantherapie zu jeder Mitochondrientherapie.

Die Therapieoptionen richten sich nach den Ursachen. Daher steht am Anfang das Auffinden der Ursachen der mitochondrialen Schädigungen und Abstellen derselben.

Des weiteren sind für die Funktion der 5 Komplexe der Atmungskette Cofaktoren unabdingbar .Hierzu gehören verschiedene B Vitamine, Q10, Eisen ,Schwefel, Magnesium, Selen und etliche andere.

Die ROS Bildung muss durch genügend vorhandene Antioxidantien wie Glutathion, Vitamin C, Vitamin E, Selen, Polyphenole , Q10 ausgeglichen werden.

Membrantherapie braucht Omega 3 Fettsäuren, Phospholipide und Lecithin. Aber auch Proteine in Form von Aminosäuren werden benötigt.

Eine biologische, gesunde pflanzenbasierte Kost mit gesunden Ölen und bestes Trinkwasser aus möglichst artesischen Quellen, ausreichende moderate Bewegung, Stress-und Strahlenreduktion, psychoemotionale Gesundheitspflege und Pflege mentaler und spirituell basierter Stärke sowie gute soziale Kontakte sind auch eine gute Möglichkeit, Mitochondrien zu stärken.

Bekannt sind Fasten und Kälteanwendungen sowie IHHT ( Höhentraining) zur vermehrten ATP Gewinnung.

Denn nur mit dem ATP unserer Mitochondrien aus der Verwertung von unserer Nahrung und dem Sauerstoff können wir kraftvoll, ausdauernd ,lebensfroh und lebenstüchtig sein. Dieses müssen wir täglich in der Menge unseres eigenen Körpergewichts neu herstellen.

Daher: Leben wir so, dass wir unseren Kraftwerken geben, was sie brauchen und sie nicht durch unseren Lebensstil überfordern. Sie werden es uns mit Körperwärme, Muskelkraft, klarem Verstand, guter Immunfunktion und vielen anderen Dingen danken.

Ein Leben in Energie wünscht Ihnen

Ulrike Walter
E-Scan

E-Scan

Gesundheitsprävention – auch für die Erhaltung Ihrer Gehirnleistung!

E-scan-neu in unserer Praxis zur Messung der Stoffwechselleistung und des Energieumsatzes

Sauerstoff ist Leben. Das Wichtigste für unser Gehirn ist Sauerstoff, Glukose und Stimuli= Reize. Ohne das kann kein reibungsloser Hirnstoffwechsel stattfinden und das wird sich unmittelbar auf die Leistungsfähigkeit auch unseres Körpers auswirken. Wenn Sie also etwa gegen vorzeitige Hirndegeneration und somit Alzheimerprophylaxe tun wollen, müssen Sie dem Gehirn geben, was es braucht. Nach Schätzungen werden etwa im Jahr 2050 2,8 Millionen Menschen in Deutschland jenseits der 65 an Demenz erkranken, wobei die häufigste Form der M.Alzheimer ist-falls wir keine geeignete Prävention finden. Medikamente sind bisher ohne nennenswerten Effekt oder nebenwirkungsreich. Das Risiko an Demenz zu erkranken ist deutlich erhöht, wenn man eine genetische Variante des APOE4 Gens aufweist. Das ist einfach in einem genetischen Test nachweisbar und sollte auf jeden Fall bei (frühen) Demenzerkrankungen in der Familie in Anspruch genommen werden. Denn durch eine gezielte Prävention durch Änderung der Lebensweise ist ein Hinausschieben der Symptomatik möglich – in manchen Fällen sogar ein vollständiges Vermeiden des Krankheitsausbruchs. Auch ohne diese genetische Variante lohnt immer eine Minimierung der Risikofaktoren.

Immer mit das Wichtigste ist eine antientzündliche Ernährung mit genügend Gemüse und Faserstoffen, gesunden Proteinen aus artgerechter Bio-Tierhaltung, ab und zu Seefisch, Wildfleisch, etwas Obst – vor allem Beeren und alles was lila ist – und vor allem: gesunde Fette! Stärken Sie Ihre Zellwände und Ihr Immunsystem und den gesamten Stoffwechsel mit Omega 3 Fettsäuren, Kokosfett, MCT Öl, Olivenöl, Lecithin und Phospholipiden. Auch Ghee und ab und zu gute Weidebutter sind erlaubt. Essen Sie Nüsse und Fermentiertes (Kimchi). Reduzieren Sie Kohlenhydrate, verzichten Sie wenn möglich ganz auf Zucker und alles was den Insulinspiegel dauernd Achterbahn fahren lässt.

Denn: Ihr Gehirn braucht einen stabilen Glucosespiegel und nicht dauernd hyper- und hypoglykämische Phasen! Denn das führt auf Dauer zu permanentem Stress für die Hirnzellen und Stress ist eines der größten Gifte für unser Gehirn. Sie können mal versuchsweise Ihren Blutzucker ein paarmal am Tag überprüfen, z. B. auch mit dem Glukosesensor am Oberarm und der App. Nach einiger Zeit wissen Sie auch ohne das Messinstrument, welche Ernährung für einen stabilen Blutzucker erforderlich ist. Essen Sie vor dem Schlafengehen eine viertel Scheibe Vollkornbrot mit dick Butter und Ihr Gehirn dankt es Ihnen mit besserem Schlaf! (Das heisst aber nicht, dass Sie viel zu Abend essen sollen, schon gleich gar nicht viele Kohlenhydrate oder auch Rohkost und auch der Alkohol stört die Nachtruhe!)

Reduzieren Sie Alkohol für die Fitness Ihrer grauen Zellen und meiden Sie Umwelttoxine woimmer Sie können – gönnen Sie sich einen guten Trinkwasserfilter für zu Hause – Hormon- und Antibiotikarückstände braucht unser Körper nicht und auch keine Schwermetalle.

Bewegen Sie sich für Ihre Gehirngesundheit! Muskeleinsatz und Sauerstoffaufnahme sind Lebenselixier-und das regelmäßig.

Machen Sie täglich Koordinationsübungen, putzen sie Zähne auf einem Bein, machen Sie komplexe Fingerübungen und gegenläufiges Beinkreisen – auch im Sitzen! Lösen Sie Sudoku oder machen Rechenaufgaben, lernen Sie eine neue Sprache oder ein Musikinstrument und gehen tanzen! Machen Sie mit 80 einen Computerkurs. Und vor allem:

Pflegen Sie regelmäßig Ihre sozialen Kontakte und halten Ihre Freundschaften hoch! Lachen Sie täglich!

Doch zurück zum e-scan. Die Messung der Atemparameter Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe ermöglicht einen Rückschluss auf die verwerteten Brennstoffe Zucker und Fette.

Gerade bei Post-Covid-Patienten finden wir oft eine reduzierte Sauerstoffaufnahme und eine erhöhte Kohlendioxidabgabe.

Die Ruhemessung der Atemgase ermöglicht uns einen Blick in den aktuellen Stoffwechselzustand, der auch eine individuelle Ernährungsberatung und Gesundheitsberatung ermöglicht. Weder eine zu hohe Stoffwechselleistung noch eine zu niedrige ist gesundheitsförderlich, hat oft unterschiedliche Ursachen und erfordert individuelle Therapie. Eine Ernährungs-und Bewegungsoptimierung sowie Atemtraining und regulative Therapien für das vegetative Nervensystem sind immer dabei.

Über den respiratorischen Quotienten der Atemgase kann auf die individuelle Fett-und Zuckerverbrennung geschlossen werden. Ein erhöhter Zuckerstoffwechsel geht zu Lasten der Fettverbrennung. Hoher Zuckerstoffwechsel bedeutet erhöhte Insulinausschüttung und kaum Fettverbrennung. Fettverbrennung erfordert erhöhte Sauerstoffaufnahme. Die Sauerstoffaufnahme ist im Zuckerstoffwechsel aber niedrig und führt zu Leistungstief. Der Zuckerüberschuss kann zu Gewichtszunahme führen und das Risiko für Insulinresistenz steigt. Die Ernährung ist häufig meist generell zu hochkalorisch und in Richtung hochverarbeitete Nahrungsmittel verschoben.

Hingegen führt ein hoher Fettstoffwechsel zu niedrigerer Insulinausschüttung und erhöhter Sauerstoffaufnahme und gesteigerter Leistungsfähigkeit. Hier ist Gewichtsverlust möglich. Allerdings ist bei hohem Gewicht und viel Bauchfett sowie bei hohem Kohlenhydratkonsum bereits eine Insulinresistenz möglich. Hier ist in der Ausatmungsluft kein Zuckerstoffwechsel mehr messbar und die freien, nicht verwertbaren Kohlenhydrate werden in Bauchfett umgewandelt. Cardio und Krafttraining sowie Stressabbau (Kampf-oder Flucht), Ernährungsumstellung mit Kohlenhydratreduktion, Atemtraining und Entspannungsmaßnahmen führen hier genauso zum Erfolg. Zusätzlich könnte eine Bodyimpedanzmessung über eine entsprechende Körperanalysewaage weitere Informationen geben über die Zusammensetzung der Körperkompartimente.

Lassen Sie sich bei uns in der Praxis über den e-scan eine Analyse Ihres Stoffwechsels bereits präventiv machen und wir können Ihnen auch über die Messung der Herzratenvariabilität eine Sofortaussage zu Ihrer Stressbelastung und Regulationsfähigkeit Ihres Entspannungssystems geben – ganz wesentliche Parameter zur Erhaltung, Verbesserung und Wiederherstellung Ihrer Gesundheit!

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