Eigenbluttherapie
Altes Wissen sinnvoll nutzen
Die Eigenblutbehandlung ist eine Methode der Naturheilkunde und fast so alt wie die Medizin selbst: Schon im 15. Jahrhundert vor Christus wurde sie in Ägypten zur Heilung angewandt, und auch in der chinesischen Medizin finden sich sehr früh Hinweise auf die Anwendung von Blut zu Heilzwecken.
Eigenbluttherapie, was ist das?
Bei der Eigenbluttherapie handelt es sich um eine Reiz-oder Umstimmungstherapie, bei der der Körper (Stoffwechsel, Nervensystem) wird mit sich selbst „konfrontiert“ wird.
Sie dient zur Immunmodulation, wobei sowohl überschießende Immunreaktionen mit mangelnder Immuntoleranz (Allergien) oder zu schwache Immunabwehrreaktionen zum Beispiel bei chronischen Infekten behandelt werden sollen.
Es können auch Eigenbluttropfen zur Einnahme hergestellt werden.
Das Vorgehen
Üblicherweise wird dem Patienten oder der Patientin eine kleine Menge Venenblut oft in steigender Menge entnommen und mit einem antiallergischen oder immunstimulierenden Substrat manchmal auch mit einem Neuraltherapeutikum versetzt. Ich teste die Substanzen regelmäßig kinesiologisch aus. Diese Mischung wird dann verschüttelt und dann entweder intramuskulär oder auch subkutan an bestimmte Akupunkturpunkte im Rahmen der Homöosiniatrie zurückgegeben. Zur Borreliosebehandlung kann das Blut auch für kurze Zeit gekühlt und dann reinjiziert werden. Generell ist die Eigenblutbehandlung nach der Corona-Ära komplexer geworden und muss insgesamt vorsichtiger und mit geringeren Dosen meiner Meinung nach angewendet werden. Eine Immunmodulation halte ich dennoch für möglich. Eine vorherige UV-Bestrahlung des Blutes kann möglicherweise den Effekt erhöhen.
Es ist kein schulmedizinisch validiertes Verfahren. Nebenwirkungen sind möglich aber bei sachgerechter Indikation und Durchführung sehr selten.
